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Aktualisiert: 29.08.2016

    

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Angenehm sind die trockeneren Monate von Mai bis Oktober. In Malawi herrscht ganzjährig subtropisches Klima.

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Verkehrsamt: 

Malawitourism (engl.)

 

Einreise:

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Unterhaltung: 

Das warme Herz Afrikas (engl.)

 

 

 

 

 

 

 

MALAWI - das warme Herz Afrikas

 

 

Der Blick auf blendend weiße Zähne in strahlenden Gesichtern gilt als denkbar gelungene erste Begegnung mit Menschen in einem fremden Land. Und die findet man in Malawi auch schon gleich bei der Einreise am hübschen Flughafen in Malawis Hauptstadt Lilongwe. "Willkommen im warmen Herzen Afrikas." Der heitere Empfang ist programmatisch für das, was bei unserer Reise durch Malawi noch folgen wird. Malawier sind sehr humorvoll und gelten als die freundlichsten Menschen in Afrika.

Auf hektische Gesten der Neuankömmlinge reagieren Malawier meist gelassen und haben immer den passenden Spruch parat. Mit den Worten: "Ihr habt die Uhren. Wir haben die Zeit!" oder mit Anweisungen wie "Slow but Sure" (Besser langsam aber dafür sicher) sorgen sie für gute Stimmung. Ihr Sinn für Humor findet auch in der Beschriftung der "übersichtlichen" Geschäftshäuser seinen Ausdruck. Eine Schreinerei wirbt mit "Energy Coffins (Energie Särgen), ein Schreibwarengeschäft gibt sich den Namen "The lazy brain stationary shop" (Das Schreibwarengeschäft der trägen Hirne). Restaurants locken mit den Namen "Half London" oder "Alles geht rein." Ein Investor wirbt mit dem Spruch "Money comes and money goes Investments." (Geld kommt und geht Finanzierungen) auf seiner Bürofassade. Die "Hard Labour Grocery" ( Das "Schwere Arbeits-Lebensmittelgeschäft") war allerdings zuletzt geschlossen.... Hier gibt es vieles zu entdecken. Afrika ist anders und Malawi ganz besonders.
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Malawi eignet sich vor allem für Reisende, die einen besonderen Mix von Kultur & Natur suchen. Malawi zeichnet sich neben seinen fröhlichen Menschen durch ein angenehmes Klima sowie eine reichhaltige Flora und Fauna aus.

Der berühmte Malawisee, vielen Aquarianern durch seine einzigartigen Buntbarsche bekannt, bildet zu großen Teilen die gemeinsame Grenze zu Tansania im Norden und Mozambique im Osten und Süden. Der Lake Malawi ist nach dem Viktoria- und dem Tanganjikasee mit ca. 570 km Länge und bis zu 700 m Tiefe, der drittgrößte See Afrikas und der artenreichste See der Erde überhaupt! Er eignet sich hervorragend für Strand- und Badeaktivitäten, Tauchen und Schnorcheln. Für Aquarianer stellt er zweifellos ein ganz besonderes Highlight dar.

In den artenreichen und vielfältigen Naturparks des Landes lassen sich im Rahmen unserer Rundreisen und Individualtouren einzigartige Eindrücke wildlebender Großtiere (z.B. Elefanten, Flusspferde, Büffel und Antilopen) gewinnen. Aber auch Ornithologen und an ökologischen Zusammenhängen Interessierte kommen voll auf ihre Kosten. Als Zielorte sind hier, neben dem See selbst, insbesondere das Nyika Plateau und der Whasa Marsh Park im Norden, der Kasungu Nationalpark, das Nkhotakota Wildreservat und der Liwonde- sowie das Lengwe Nationalpark im Süden zu nennen.

Kontrastiert werden vielfältige einzigartige Natureindrücke auf unseren Erlebnisreisen durch Einblicke in die Lebensweise der Malawier sowie ihre bewegte und interessante Kulturgeschichte und durch persönliche Begegnungen.

 

 

             

     Malawi und Malawisee
 

 

Geographie, Geschichte und Politik

Lage und Geografie
Der Kontinent Afrika hat eine Fläche von 30 Mio. km², das sind 20 % der gesamten Landfläche der Erde. Das kleine Land Malawi hat daran mit einer Fläche von 118.484 km² (Deutschland im Vergleich: 357.104 km²) nur einen Anteil von 0,4 %. Es liegt im Südosten Afrikas und ist ein Binnenland, das heißt ohne Zugang zum Meer. Malawi ist schmal und lang gestreckt mit einer Nord-Süd-Ausdehnung von 850 km und einer Ost-West-Ausdehnung von 350 km an seiner breitesten Stelle. Malawi grenzt an Mosambik im

Süden und Osten, im Westen an Sambia und im Norden an Tansania.

Landschaftsbild
Malawis Landfläche bildet zu einem Teil das südliche Ende des Ostafrikanischen Grabenbruchsystems, das durch einen Riss in der Erdkruste entstand und sich über das Rote Meer bis in die Türkei erstreckt. Dieses „Rift Valley“ durchzieht das Land von Norden nach Süden. Am südlichen Ende des riesigen Malawisees setzt sich der Grabenbruch fort.

Malawis abwechslungsreiche Landschaftsgestalt ist geprägt von Hochflächen, die von einzelnen Inselbergen überragt werden, weiten Ebenen und dem Malawisee. Die

nördliche Region ist bergig und erreicht auf 2400 m ihre höchste Erhebung auf dem Nyika Plateau. Der höchste Berg des Landes liegt im Süden und ist Teil des Mulanje Massivs.

Sein Gipfel heißt Sapitwa und liegt auf 3.000 m Höhe. Er ragt aus einer Ebene mit grünen Teeplantagen heraus. Der tiefste Punkt des Landes liegt auf 37 m weiter im Süden, im heißen Shiretal, an der Grenze zu Mosambik.

Menschen
Der Kontinent Afrika wird von etwa einer Milliarde Menschen (knapp 15 % der Weltbevölkerung) bewohnt, davon sind 1,5 % Malawier. Malawi ist ein multikulturelles Land. Es hat sieben Hauptbevölkerungsgruppen, jeweils mit eigener Sprache, dazu zahlreiche kleinere Ethnien, von denen die meisten leben im nördlichen Distrikt Chitipa leben. Gesprochen werden Englisch als Amtssprache und verschiedene Bantusprachen.

Die Chewa, die überwiegend in der Zentral- und Südregion leben, bilden die größte Volksgruppe. Unter den ca. 15 Mio. Einwohnern leben etwa 10.000 Europäer, meist Briten und Südafrikaner, außerdem etwa 40.000 Asiaten, vorwiegend Inder und neuerdings Chinesen. Die meisten Malawier gehören christlichen Konfessionen an und begegnen einem natürlich, auffallend freundlich und meist mit viel Humor.

Geschichte, Politik und Wirtschaft
Malawi gilt als die Wiege der Menschheit. In den 1980er und 1990er Jahren gelangen einem deutsch-malawischen Wissenschaftlerteam im Norden des Landes aufsehenerregende Knochenfunde von 2,5 Mio. Jahre alten Vormenschen (Homo Rudolfensis). Die früheste nachweisbare Besiedelung des Gebietes durch der Gattung Homo sapiens geschah durch Stämme der San mit ihrer steinzeitlichen Kultur der Jäger und Sammler.

Im Mittelalter wurde das Königreich Maravi gegründet, dessen Herrschaft mehrere Jahrhunderte Bestand hatte. Erst im 19. Jahrhundert drang der Sklavenhandel von der ostafrikanischen Küste in das Gebiet um den Malawisee vor. Zwei Monate vor dem deutschen Afrikaforscher Dr. Albrecht Roscher erreichte der Schotte Dr. David Livingstone im Jahre 1859 den „Lake of the Stars“ und behauptete fortan, als erster Europäer den Malawisee entdeckt zu haben. Allerdings war ihm bereits der Portugiesen Gaspar Bocarro zu Beginn des 17. Jahrhunderts mehr als 200 Jahre zuvorgekommen.

Unter dem Namen „Nyasaland“ (Nyasa heisst „Land des Sees“) stand das Gebiet seit 1891 unter britischer Verwaltung und wurde zwei Jahre später britisches Protektorat. Die relativ späte Inbesitznahme durch die Kolonialmacht England begründet sich in dem Mangel an Bodenschätzen. Malawis geografische Lage als Binnenland mit mangelnder Infrastruktur waren weitere Gründe für das Fernbleiben der Europäer. Die Macht der traditionellen Herrscher wurde von der britischen Kolonialmacht kaum beschnitten, solange sie sich loyal verhielten. Erst 1915, als die britische Regierung im Ersten Weltkrieg die Wehrpflicht für die männlichen Protektoratsbewohner einführen wollte, stellte sich eine Gruppe unter der Führung des Pfarrers John Chilembwe den britischen Fremdherrschern in einem bewaffneten Widerstand entgegen.

1944 entstand der Nyasaland African Congress, der vehementer Gegner der von London 1953 installierten Föderation von Rhodesien und Nyasaland war. Dr. Hastings Kamuzu Banda, der sich später selbst zum Präsidenten auf Lebenszeit ernennen sollte, führte das Land 1964 in die Unabhängigkeit. Er regierte Malawi mit eiserner Faust, ohne den armen Agrarstaat zu entwickeln. Aufgrund der erfolgreichen Arbeit der malawischen Opposition im Ausland, die es schaffte, den Einfluss der Kirchen in Malawi für sich zu nutzen, endete die Schreckensherrschaft Bandas 1994. Der im gleichen Jahr demokratisch gewählte Präsident Dr. Bakili Muluzi regierte bis 2004.

Malawis Verfassung von 1995, die sich am britischen Rechtssystem orientiert, weist das Land als eine präsidiale Republik aus. Seit Mai 2004 regiert der Präsident und Ökonom Dr. Bingu wa Mutharika. Er wird sich bei der kommenden Parlaments- und Präsidentenwahl 2014 dem Votum der Wähler stellen. Malawi ist Mitglied der UNO, der Afrikanischen Union, des gemeinsamen Marktes für das Östliche und Südliche Afrika (COMESA) sowie der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC).

In Malawi leben viele Menschen nach europäischem Maßstab in Armut. Jedoch kann sich der Agrarstaat weitgehend selbst ernähren und erlebte bis 2009 einen starken wirtschaftlichen Aufschwung, mit bis zu 10% jährlichem Wirtschaftswachstum. In der Weltwirtschaft spielt Malawi keine Rolle. Hauptexportgüter sind Tabak, Tee, Kaffee, und Baumwolle.


© Text und Karte ostafrika-tours

 

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