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Aktualisiert: 29.08.2016

    

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Beste Reisezeit:
In der Trockenzeit von November bis Mai liegen die Lufttemperaturen an der Küste zwischen 18 und 28 °C, die Wassertemperaturen zwischen 22 und 26°C, ideal zum Baden.

 

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 Landesinformationen GAMBIA

     

Africa's "Smiling Coast"       Erleben Sie THE GAMBIA ! 

 

Der kleinste Staat Afrikas, nur 2 Flugstunden von den kanarischen Inseln entfernt, liegt geografisch auf Höhe der Karibik. Ein erholsamer Bade- und Erlebnisurlaub rund ums Jahr ist im Land der legendären "Roots" garantiert.

 

Diese kleine Idyll hat weit mehr zu bieten als man denkt, z.B. herrliche Strände, Hotelanlagen in tropischen Gärten, einen Fluss mit Krokodilen und Flusspferden, über 550 Vogelarten, eine farbenfrohe Flora und vor allem, die sehr freundlichen Menschen.

Sammeln Sie intensive Eindrücke von Land und Leuten bei Bootsfahrten auf den Wasserarmen und Nebenflüssen des River Gambia, bei Touren entlang der Mangrovenwälder oder beim Bummel über bunte und  quirlige Gemüse-, Fleisch- und Fischmärkte, beim Feilschen um den besten Preis origineller Souvenirs auf den Holzschnitzer- und Kunsthandwerkermärkten.

Oder lassen Sie einfach die Seele während erholsamer Tage am Strand baumeln und sich von der Sonne Gambia's verwöhnen.

 

GAMBIA:

 

Einreisebestimmungen:

Deutsche benötigen zur Einreise nach Gambia einen Reisepass. Der deutsche Kinderausweis (mit Lichtbild) wird anerkannt, der Eintrag des Kindes im Reisepass eines Elternteils ist ebenfalls möglich. Künftig können Reisende mit deutschem Reisepass bis zu drei Monate visafrei das westafrikanische Land besuchen.
Bislang war dies nur 28 Tage möglich. Bedingung ist allerdings, dass der Pass über das Rückreisedatum hinaus noch mindestens

6 Monate lang gültig ist. Außerdem müssen die Reisenden im Besitz eines gültigen Hin- und Rückflug- oder Transit-Tickets sein.

 

Gesundheitsbestimmungen:

Gelbfieberimpfung ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet vorgeschrieben. Malariaprophylaxe wird dringend empfohlen. Ausserdem empfiehlt sich ausreichend Insektenschutz und  Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor mitzuführen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an das Gesundheitsamt oder Tropeninstitut bzw. an Ihren Hausarzt.

 

Es gibt verschiedene staatliche Krankenhäuser und private Kliniken, die eine gute vorbeugende und kurierende medizinische Versorgung gewährleisten. Das grösste Krankenhaus ist das Royal Victoria in Banjul, weitere Krankenhäuser befinden sich in Bansang und Farafenni. Jede der grösseren Städte hat ihr eigenes Gesundheitszentrum. Nahe der Hotelzonen gibt es ausserdem  private Kliniken und einige der grösseren Hotels haben ihre eigenen Vertragsärzte zur Sicherstellung medizinischer Versorgung.

 

 

Klima:

Bei der über 500 km langen West-Ost Ausdehnung Gambias muss man zwischen dem ozeanischen Klima in Küstennähe und dem Kontinentalklima im Landesinneren unterscheiden. Massgebend ist die Jahreszeit. In der Trockenzeit von November bis Mai liegen die Lufttemperaturen an der Küste zwischen 18 und 28 °C, die Wassertemperaturen zwischen 22 und 26°C, ideal zum Baden.

Im Juni/Juli beginnt die Regenzeit, die bis Mitte/Ende Oktober dauert und Lufttemperaturen zwischen 26 und 32°C und eine Luftfeuchtigkeit bis zu 80% mit sich bringt. 

Monsunwinde bringen spektakuläre Tropengewitter und heftige Regengüsse. Es regnet jedoch sehr unregelmässig, vielfach frühmorgens oder abends, selten stundenlang. Zwischendurch scheint immer wieder die Sonne. Zu dieser Zeit ist das Land durch seine grüne und farbenprächtige Vegetation besonders reizvoll. Wassertemperaturen erreichen im Sommer 28 bis 30°C.

 

Bevölkerung:

Gambias Bevölkerung zählt mehr als 1,5 Millionen Menschen, die  8 verschiedenen ethnischen Gruppen angehören oder aus benachbarten westafrikanischen Staaten kommen. Auch Libanesen stellen eine Bevölkerungsgruppe. Gambia zählt zu den am dichtesten besiedelten Staaten Afrikas. Auf einem km² leben durchschnittlich 97 Einwohner. Ein Vergleich mit Deutschland (228 Einw. pro km²) ist wenig aufschlussreich, da Boden- Klima- und Wirtschaftsverhältnisse in Europa ungleich günstiger sind.

 

Die Hauptstadt Banjul zählt ungefähr 50.000 Einwohner, Gambias grösste Stadt Serrekunda ca. 150.000 Einwohner. Gambia ist eine Nation vorwiegend junger Menschen. Mitte der neunziger Jahre waren 44% jünger als 15 Jahre und nur 3% älter als 65. Die einheimische Bevölkerung setzt sich hauptsächlich aus 3 grossen Stämmen zusammen: den Mandinka, Fulbe und Wolof. Hinzu kommen noch etwa 10 kleinere Stämme. Diese ethnischen Gruppen verteilen sich wie folgt auf die Gesamtbevölkerung: 43% Mandinka, 18% Fulbe, 13% Wolof, 7% Djola, 7% Serahuli, 2% Tukoulor, 2% Serer und 1% Aku. Die restlichen 7% verteilen sich auf Manjago, Bijogo, Pepel, Bainounka, Mauretanier, Marokkaner, Libanesen, Chinesen und Europäer. Hinzu kommt eine wachsende Zahl von Flüchtlingen aus umgebenden Ländern wie Sierra Leone, Senegal (Casamance), Liberia.

 

Offizielle Landessprache ist Englisch, nationale Sprachen: Mandinka, Wolof, Fula, Djola, Sarahule, Serere, Manjango, Creole.

 

Etwa 85% der Gambier sind islamischen Glaubens. Die restliche Bevölkerung setzt sich aus christlichen (katholisch, anglikanisch und methodistisch) und afrikanisch - animistischen Glaubensgemeinschaften zusammen.

 

Die Menschen leben harmonisch in friedlichem Miteinander und gehen ohne Zwang ihren jeweiligen religiösen und kulturellen Traditionen nach. Überall auf der Welt sind Gambier bekannt für ihr spontanes, freundliches Lächeln und ihre Herzlichkeit. Ihre friedliebende Natur und die gambische Gastfreundlichkeit sind sprichwörtlich.

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Hinweise für Urlauber:

 

Sitten und Gebräuche: Es ist ratsam, eine Person ausführlich zu begrüssen, bevor Sie die Unterhaltung beginnen. Das Händeschütteln ist eine weit verbreitete Form der Begrüssung, begleitet von den Worten "Assalamu Aleikum", das so viel bedeutet, wie "Friede sei mit Dir". Da die Mehrheit der Gambier Muslime sind, ist es wichtig zu wissen, dass stets die rechte Hand genutzt wird um etwas zu geben oder zu nehmen. Der Glaube sollte von den Reisenden respektiert werden.

Gambier sind ein sehr freundliches Volk. Besucher sollten sich nicht scheuen, die Gastfreundschaft anzunehmen. 

 

Bekleidung: In den Hotelgegenden und während Ausflügen tragen die meisten Touristen leichte bequeme Sommerkleidung. Während der Monate November bis Februar kann man an kühleren Abenden eine leichte Baumwolljacke oder einen leichten Pullover gut gebrauchen. Wenn Sie während des Sommers reisen, empfiehlt sich eine leichte Regenjacke. Auch wenn es innerhalb der Badehotels leger und zwanglos zugeht, so sollten die Damen ausserhalb der Anlagen auf  "Oben-Ohne-Baden" verzichten. Shorts und Minikleider sind in der Öffentlichkeit ebenfalls nicht zu empfehlen. Grundsätzlich sind leichte Baumwollbekleidung, T-Shirts, Hemden und weite Hosen und Röcke empfehlenswert. Massgeschneiderte Bekleidung kann zu kleinen Preisen erworben werden.

 

Shopping: Es gibt sehr gut sortierte Märkte und Supermärkte rund um die Hotels wie auch in den Hauptwohngebieten in und um Banjul. Die grossen Wochenmärkte in Banjul, Serrekunda und Bakau bieten ebenfalls, was das Herz begehrt. Die meisten Geschäfte sind von 09:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, andere schliessen um Mitternacht, Sonntags sind die meisten Geschäfte geschlossen.

 

Gambische Küche: Hotels und Restaurants in Gambia servieren abwechslungsreiche Internationale und Afrikanische Küche. Gambier haben eine Vielzahl an köstlichen nationalen Gerichten, die zumeist mit dem Hauptnahrungsmittel Reis, mit Hirse oder Mais serviert werden. Zusätzlich zu den Angeboten in den Hotels gibt es zahlreiche Restaurants und Snackbars in den Hotelzonen und in den Städten. Einige bieten internationale Küche und andere sind spezialisiert auf gambische, libanesische, italienische, indische, mexikanische oder asiatische Küche.

 

AnsichtHotels, Resorts: Die wesentlichen Hotelstandorte liegen entlang der palmengesäumten Küstenlinie des Atlantischen Ozeans, die als touristische Regionen weiter ausgebaut werden. Moderne Hotels aller Klassen und Kategorien, aber auch kleine, komfortable Gästehäuser bieten sich dem Touristen an. Ausserhalb dieser Hotelgebiete, hauptsächlich entlang des Gambiaflusses finden Sie exotische Camps. Die meisten Hotels bieten ihre Unterkünfte in erster Linie über Pauschalreiseveranstalter an.

Nachtklubs und Diskotheken sind an den meisten Abenden geöffnet. Informationen zum Standort und zu den Öffnungszeiten erhalten Sie an der Hotelrezeption. Viele Urlauber geniessen auch die  diversen lokalen Veranstaltungen in benachbarten Städten und Dörfern.

 

Transfers: Reiseveranstalter benutzen bequeme klimatisierte Reisebusse für ihre Transfers, sowie allradbetriebene Geländewagen und umgebaute Lastwagen für Ihre Ausflüge.

 

Musik, Kunsthandwerk, Souvenirs:

Musik spielt im Leben der Menschen eine wichtige Rolle. Wie andere afrikanische Länder so verfügt auch Gambia über eine Anzahl an traditionellen Musikinstrumenten, unter ihnen das berühmteste Instrument: die Kora - ein harfenähnliches Instrument mit 21 Saiten.

Die Kunsthandwerksmärkte ausserhalb der grösseren Hotels bieten eine grosse Auswahl an antiken Masken, Holzschnitzereien, Batik Erzeugnissen, handgewebten Stoffen, Lederwaren und Schmuck. Die Souvenirhandwerksmärkte nahe der Hotels bieten eine Vielzahl von Artikeln, unter ihnen die beliebtesten Mitbringsel wie afrikanische Stoffe aller Art, die beliebten Batiken, antike Masken und andere Holzschnitzereien, Lederartikel, Schmuck, Sandbilder und Korbflechtereien. Kaufen Sie mit Bedacht und feilschen Sie unbedingt um den Preis, wie es die Afrikaner tun. Orientieren Sie sich dabei an Ihrem Gefühl. Ein Besuch der grössten Märkte in Banjul, Serrekunda, Bakau und Brikama lohnt in jedem Fall. Es gibt kaum etwas, was es nicht zukaufen gibt.

Bitte vergessen Sie nicht: Die Ausfuhr von z.B. Tierhäuten, Elfenbein oder Vogelfedern und anderen Waren, die unter das Artenschutzabkommen fallen, ist strafbar. Hohe Strafen und die Konfiszierung der Waren sind die Folgen !

 

Badesicherheit: Die meisten der Strände erlauben sicheres Schwimmen und Baden. Einige Strandabschnitte sind aufgrund starker Unterströmungen und  heftiger Brandung zum Schwimmen jedoch ungeeignet. Die meisten Hotels verfügen über ein Warnsystem an ihren Stränden. Schwimmen Sie niemals, wenn die rote Flagge weht ! Es ist weiterhin nicht ratsam, sich nachts am Strand oder in entlegenen Gegenden aufzuhalten, die nicht von der Touristenpolizei überwacht werden. Nackt baden ist in Gambia strengstens verboten. !

 

Touristenpolizei: Um den Touristen grösstmögliche Sicherheit zu garantieren, hat die Regierung eine spezielle Polizeieinheit ausgebildet, die in den touristischen Regionen ihren Dienst versieht. Die Polizisten patrouillieren permanent in den Hotelgegenden. Ihre Präsenz sorgt für Ordnung, während sie gleichzeitig besonders freundlich und hilfsbereit sind.

Die Kriminalitätsrate in Gambia ist generell niedriger als in anderen Ländern Westafrikas. Die häufigsten Vergehen sind Kleindiebstähle, Einbrüche und Drogendelikte.

 

Fotografieren: Speziell während Ihrer organisierten Ausflüge oder während eines Besuches in Städten oder Dörfern werden Sie eine Menge lohnender Motive finden. Gambische Kinder lassen sich normalerweise gern fotografieren oder filmen und posieren lächelnd vor Ihrer Kamera.

Trotzdem ist es dringend anzuraten, sich vor dem Fotografieren Erwachsener, deren Einverständnis einzuholen, da manche Gambier aus religiösen Gründen nicht fotografiert werden möchten. Wenn Sie mit einem Reiseleiter unterwegs sind, kann dieser sicher die notwendige Überzeugungsarbeit leisten. In Gambia ist  Filmmaterial teuer und es gibt nicht alle Filmarten zu kaufen. Daher sollten Sie entsprechend vorsorgen.

 

Aktivitäten/Ausflüge: Damit Ihr Gambia - Urlaub unvergesslich wird, gibt es eine grosse Vielzahl an Aktivitäten: Bootsausflüge (Tages- und Mehrtagesfahrten) auf dem Gambiafluss, Hochseefischen und Angeln in den vielzähligen Bolongs, Busch und Strandsafari, Besuche bei einheimischen Familien und Ausflüge in die Dörfer entlang der Küste oder im Landesinneren (Brikama Holzschnitzer Center), afrikanisches Wrestling, Vogelbeobachtungen (Abuko Natur Reeservat), Trekking, Reiten, Kamelreiten, Abenteuertouren, musikalische Veranstaltungen und Konzerte, vielfältige Abendunterhaltungen, kulturelle und ethnische Veranstaltungen, Rundreisen durch den Senegal, Sportveranstaltungen, Trommel- und Kochkurse und viele andrer mehr.

 

Fahrradverleih: Bei zahlreichen Hotels oder auf dem Kunsthandwerkermarkt kann man sich Fahrräder leihen. Fahrradfahren in Gambia ist eine perfekte Art Abenteuer, sportliche Betätigung und Erkundungen in der Umgebung des Hinterlandes und der Dörfer miteinander zu kombinieren. Bei solchen Ausflügen sollten Sie allerdings Ihre Wertsachen im Hotelsafe lassen und die Sonnencreme nicht vergessen.

 

Mietwagen/Strassen: Im Wesentlichen gibt es zwei grössere Mietwagenanbieter in Gambia - Hertz und AB. Nähere Informationen erhalten Sie in Ihrem Hotel. Für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten ist ein Internationaler Führerschein erforderlich. Das gambische Strassennetz umfasst etwas mehr als 3000 km, von denen etwa 450 km gepflastert sind. Strassen in und um Banjul sind meistens geteert. Die unlängst fertiggestellte Küstenstrasse (Kombo Coastal Road), verbessert die Anbindung des Flughafens an die touristischen Gebiete erheblich und bietet eine schöne und bequeme Reiseroute vorbei an den kleinen Fischerdörfern entlang des Atlantischen Ozeans. Während der Sommermonate sind manche unversiegelte Schotter- und Lehmpisten und unbefestigte Strassen im Landesinneren häufig unbefahrbar.

 

Fähren: Es gibt etwa ein Dutzend Fährstationen entlang des Gambia River, wo Menschen, Waren und Fahrzeuge übersetzen können. Ausser den grossen stählernen Fähren, welche etwa alle 90 Minuten die 7 Meilen zwischen Banjul und Barra die Flussmündung durchkreuzen, gibt es kleine hölzerne Fährschiffe im Landesinneren, welche nur 3 bis 4 Autos auf einmal befördern können. Die Preise für eine Überfahrt richten sich nach der Grösse des Fahrzeuges und der Menge der zu transportierenden Waren. Die Preise für Personenbeförderung sind günstig.

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das Land:

 

THE GAMBIA: liegt an der Spitze Westafrikas, unmittelbar am Atlantischen Ozean, zwischen dem 13. und 16. Längengrad. Mit 11.295 km² (davon fallen allein 948 km² auf die Flussgebiete) ist Gambia das kleinste Land in Afrika. Es ragt als Enklave mit einer Breitenausdehnung von 65 km an der Küste und knapp 24 km an der schmalsten Stelle in den Senegal hinein. Die Grenzen folgen dem Gambiafluss, da die frühere Kolonialmacht England nur an einer Zufahrt in das Innere Afrikas interessiert war. Die heutigen Grenzen wurden vor 100 Jahren zwischen Frankreich und England ausgehandelt und durchschneiden ziemlich willkürlich traditionelle Stammes- und Familienverbindungen.

 

Geschichte: Nach 200 Jahren britischer Kolonialherrschaft wurde The Gambia 1965 zum unabhängigen Staat. In der prekolonialen Zeit war das Land nacheinander Teil der afrikanischen Königreiche Ghana und  Mali. Nachdem diese Königreiche zerbrachen, wurden einige Teile des Landes von diversen senegalesischen Stammesregenten beherrscht.

 

Politische Strukturen:  Gambia ist eine selbständige Republik mit einem Mehr-Parteien-System an dessen Spitze der Präsident als Staatsoberhaupt steht. Gewählt wird alle 5 Jahre in freien allgemeinen Wahlen. Der Präsident und sein Kabinett, bestehend aus Ministern und Staatssekretären, bilden die Exekutive. Ein 42-köpfiger Nationalrat, der ebenfalls alle 5 Jahre gewählt wird, formt die Legislative während eine Gruppe unabhängiger Richter, Magistrate und Rechtsanwälte, die Judikative darstellen.

Gambia ist Mitglied verschiedener internationaler Organisationen wie u.a. der Economic Community of West African States (ECOWAS), der Organisation of African Unity (OAU), den Vereinten Nationen, dem Commonwealth of Nations und der Organisation of Islamic Conference.

 

Wirtschaft: The Gambia ist in erster Linie ein Agrarland, das hauptsächlich Erdnüsse, Reis, Mais, Hirse und andere Getreidearten produziert. Agrarwirtschaft und Fischerei machen zusammen etwa 60% des Brutto-Inlandproduktes aus. Tourismus stellt inzwischen einen weiteren bedeutenden Wirtschaftszweig dar. Er ist der stärkste Devisenbringer für das Land und macht weitere ca. 16% des Brutto-Inlandprodukts aus. Die Tourismusindustrie bietet Arbeitsplätze für mehr als 10.000 Gambier.

Auch das mittelständische produzierende Gewerbe entwickelt sich stetig weiter so z.B. im Bereich der Herstellung von Plastikwaren und Bekleidung. Gambische Geschäftsleute nutzen das Niedrigpreisniveau und die  günstige geographische Lage zur Entwicklung eines Transitmarktes (re-export market) mit benachbarten Westafrikanischen Ländern.

Erdnüsse und Erdnuss-Produkte, Fisch, landwirtschaftliche Produkte, Gerberei-Produkte wie Leder und Felle, Plastikwaren werden exportiert.

 

Natur: Naturliebhaber werden ihre Freunde an einem Besuch im Abuko Nationalpark haben oder sich für andere Vogel- und Wildschutzgebiete oder für eine Bootsfahrt auf dem Gambiafluss begeistern. The Gambia gilt weltweit als Paradies für Vogelkundler. Besucher können sowohl die tropische Pflanzenvielfalt bestaunen als auch einige Affenarten und andere wildlebende Tiere. Während einer Bootsfahrt kann der Gambiareisende Delphine bei ihrem Spiel beobachten und manchmal sogar Flusspferde erspähen.

 

Flora und Fauna: Viele der in leuchtenden Farben üppig blühenden Bäume, Sträucher und Stauden sind ursprünglich weder im Senegal noch in Gambia beheimatet, sondern stammen aus den verschiedensten tropischen Gebieten der Erde und sind erst durch den Menschen im gesamten Tropengürtel verbreitet worden. So blüht heute die Feuerakazie, die Pfauenblume, ein bis zu 3 Meter hoher stacheliger Strauch, der wie eine kleine Feuerakazie wirkt, der Hibiskus und der Oleander in vielen Farben, der Pagodenbaum, die Pfeifenblume und die blaue Trichterblume in vielen Hotelgärten genauso wie in privaten Gärten draussen auf dem Land. Und überall dominiert der Bougainvillea-Strauch, in allen nur möglichen Farben.

 

In der Regenzeit erwachen die zahlreichen Arten der Schmetterlinge. Andere Insektengruppen sind mit Käfern, oft farbenfrohen Baumwanzen, Libellen und Gottesanbeterinnen zahlreich vertreten. Zu den eher unangenehmen Mitbewohnern gehören die grossen braunen Küchenschaben, die im Garten leben und zur Nahrungssuche ins Haus kommen. Und nicht zu vergessen die vielen Mücken, zu denen die bekannten Anophelesarten gehören.

 

Von den Kriechtieren oder Reptilien fällt der Agama Lizard überall auf. Auf den ersten Blick erinnert er an eine sehr grosse Eidechse. Durch die Färbung:  gelber Kopf, Schwanz und Zackenkamm im Nacken, blaugrüner Rumpf, ist das Männchen leicht erkennbar. Die Weibchen sind dezent in grau und rot gezeichnet. Der Agama Lizard ist ausserordentlich flink und klettert behende an Baumstämmen und Mauern empor. Die Geckos haben schon so manchem Hotelgast einen Schrecken eingejagt, wenn diese kleinen eidechsenartigen Tiere mit dem etwas abgeplatteten Körper über Wände oder Zimmerdecken huschen. Ihre Lieblingsspeise sind Moskitos und andere lästige Insekten. Die grössten Kriechtiere sind die geckoähnlichen Warane die immerhin bis zu zwei Meter Länge aufweisen können.

 

Gambia ist ein Paradies für Vogelliebhaber. Selbst in Ortschaften und Hotelgärten ist ihre Zahl und Farbenpracht auffällig gross. Westafrika wird von vielen europäischen Vögeln im Winter angeflogen. Hier ist es warm und nach der Regenzeit ist der Futtertisch reich gedeckt. Zu den kleinsten Vogelarten gehört der leicht zu beobachtende Senegalfeuerfink. Aus der grossen Gruppe der Webervögel kommt der rote Bischof und der zutrauliche Dorfweber. Ein Beispiel für die Paradiesvögel ist die unverwechselbare Senegalparadieswitwe und der an einen Kolibri erinnernde Prachtnektarvogel. Zwei grössere Vogelarten sind der krähengrosse schwarze Schildrabe mit weisser Brust und Kragen und der im Flug an einen Adler erinnernde dunkelbraune Kappengeier. Der Kappengeier spielt die Gesundheitspolizei im Land. Unverwechselbare Vögel der Savanne sind der grosse Ohrengeier und der griesgrämig aussehende Marabu, der gern in der Nähe von Ortschaften in Affenbrotbäumen nistet und  der Sundanhornrabe. Die Liste der zu sehenden Vögel ist lang, allein im kleinen Gambia wurden über 500 Vogelarten gezählt. In der Savanne fallen die oft meterhohen Termitenhügel auf. An ihrer Bauweise sind die grasfressenden Termiten, die kleine pilzähnliche Bauten erschaffen, von den holzfressenden, die bis zu 3 Meter hohe, oft wild gezackte Hügel errichten, zu unterscheiden.

 

Relativ oft werden die Guinea-Paviane, die Husarenaffen oder grössere Familien von grünen Meerkatzen über den Weg huschen. Affen sind bei den Bauern nicht sehr beliebt. Sie richten in den Bäumen und Feldern grosse Schäden an. Öfters werden auch Haus- und Wildschweine den Weg kreuzen, seltener Stachelschwein, Buschbaby oder Antilopenarten. Ein besonderes Erlebnis ist ganz sicher die Begegnung  mit einem der letzten echten Grosswildtiere Gambias, dem Nilpferd. Die Hippos leben im Gambia-Fluss zwischen Georgtown und  Basse. Leider sind sie durch rücksichtslose Bejagung bereits an den Rand des Aussterbens gebracht worden. Anderes Grosswild wie Giraffen, Elefanten oder auch Löwen sind schon im letzten Jahrhundert ausgestorben.

 

Der bei weitem charaktervollste Baum ist der Affenbrotbaum oder Baobab, er zeigt dem Übergang zu den nördlichen Trockenzonen Afrikas an. Der Baobab kann bis zu einer imposanten Höhe von 20 Metern heranwachsen, der mächtige Stamm bis zu 9 Meter Durchmesser aufweisen. Einige dieser Giganten sollen ein Alter von 1000 Jahren haben. In jedem Dorf wächst natürlich ein Kapokbaum. Er ist mit 60 Metern einer der höchsten Bäume Afrikas. Er hat brettartige Wurzeln mit tiefen Nischen. Sein grosses Schatten spendendes Blätterdach ist der ideale Versammlungsplatz für die Dorfältesten. Jeder Compound hat seinen Mangobaum und im Garten Papaya und Bananen. Die Ölpalme kommt aus der Südguinea-Savanne, seine heutige Verbreitung verdankt sie dem Menschen. Palmöl und Palmwein werden im Senegambia-Gebiet sehr geschätzt und das Holz der bis zu 30 Meter hohen Bäumen mit kräftigen, geraden Stämmen dient zum Hausbau.

 

Im Brackwasser an den Küsten und Flussläufen sind die Mangroven daheim. Mangroven sind wandernde Wälder im Salzwasser, die sich selbst pflanzen. Viele Fisch- und Vogelarten leben in den dichten Mangrovenwäldern. Ein besonderes Beispiel ist der Schlammspringer. Diese Fische können mit  ihren umgewandelten Brustflossen am Ufer  herumhüpfen und auf Mangroven klettern. Zum Atmen müssen sie jedoch Wasser im Maul mitnehmen, da sie als Atmungsorgane noch Kiemen haben. Dichte Austernbänke wachsen auf den Stelzwurzeln. Die Austern gelten getrocknet als Delikatesse, ihre Schalen werden  zu Kalk gebrannt.

 

In Gambia wird der Ladyfisch als Delikatesse gehandelt. Der gleiche Fisch wird im Senegal als Capitain-Ladyfisch bezeichnet. Dieser und Barracuda sind so zahlreich, dass mancher Fischer in Gambia Boot, Angel und Know-how an Touristen mit folgendem Slogan vermieten kann "no fish, no pay". In Gambia leben ganze Dörfer von der Fischerei. Hier wird der Fisch getrocknet, geräuchert und dann in andere afrikanische Länder exportiert.

 

Auf dem Land...  Die Savanne wird heute intensiv genutzt. Leider wird die Methode der Brandrodung noch immer angewendet. Die meisten Anbauflächen gehören dem jeweiligen Clan. Sie werden im Frühjahr vom Clanchef an die einzelnen Familien verteilt. Daher herrschen kleinbäuerliche Betriebe vor. Oft wird die Feldarbeit in alter Tradition mit Holzpflug und Ochsengespann durchgeführt. Auch im Dorf ist das 20.Jahrhundert noch nicht angekommen. Kinder pumpen mit viel Geschrei das Wasser aus dem Dorfbrunnen. Elektrizität ist unbekannt und Heim und Herd werden nach alter Sitte versorgt. Die Frauen stampfen Mais oder Hirse im Holzmörser für das Abendessen. Auch sammeln sie Blätter und Kräuter sowie Brennholz. Gemeinsam bearbeiten die Frauen ihre grossen Obst- und Gemüsegärten. Die Gambierinnen haben alte Vorrechte, wie Anbau und Verkauf von Obst und Gemüse bewahrt: der Erlös gehört ihnen. Die Frauen sind gute Händlerinnen. Sie ernähren oftmals ganz allein ihre Familien. Die Männer diskutieren dafür ausgiebig bei einem Glas Attayatee unter dem dichten Blätterdach eines Kapok- oder Mangobaumes; sie machen "Bantaba".

 

Sie werden bestimmt einen der vielen ländlichen Märkte besuchen wollen. Gambier müssen jeden Tag einkaufen, denn wo es keinen Strom gibt, da gibt es auch keinen Kühlschrank. In jedem kleinen Dorf können Sie mit den Männern, Frauen und Kindern reden, freundlich werden Sie in den Familiencompound eingeladen, können Schule und Krankenstation gern besuchen.

 

Der Fluss Gambia: Das Land hat seinen Namen von dem majestätischen Fluss, der einer der befahrbaren Wasserstrassen Afrikas ist. Er fliesst 1100 km von seiner Quelle im Futa Jalon Hochland in der Republik Guinea und mündet bei Banjul in den Atlantischen Ozean. Dabei schlängelt er sich auf einer Länge von  600 km durch die komplette Ausdehnung des Landes.

Der Fluss teilt das Gambia in zwei beinahe gleiche Hälften und seine Ufer sind gesäumt von tropischen Wäldern, Bambus und Mangrovensümpfen. Dahinter verbergen sich die Dörfer und Städte, in denen die Menschen noch heute nach ihren alten, überlieferten Traditionen leben. Entlang des Flusses sieht man unzählige Vogelarten, Affen und andere Wildtiere. Delphine, Krokodile und Flusspferde tummeln sich in verschiedenen Abschnitten der grossen Wasserstrasse.

Angel- und Abenteuerausflüge auf dem Fluss werden angeboten Hierzu stehen eine Vielzahl von Yachten, Motorbooten und Pirogen bereit.

 

Bilder mit freundlicher Genehmigung von GTA

Quelle: GTA The Gambia Tourism Authority

 

   

 

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